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Neues aus dem Schulnetzwerk „Club of Rome“ – Präsentation im Elterncafé am 31.03.2017

2. Mai | 8:00 - 17:00

Nach Anregung durch Eltern hat sich die Emile im Dezember 2016 aufgemacht, eine Aufnahme in das Schulnetzwerk der Club of Rome Schulen anzustreben. Das Elterncafé am 31.03. wurde nun zum Anlass genommen, ein wenig zu berichten, was diese Bewerbung um eine Aufnahme überhaupt bedeutet und was in der Zwischenzeit schon alles passiert ist. Nur so viel; noch ist alles offen!

Club of Rome Schulen, was muss man sich darunter vorstellen?

Als gemeinsamer Nenner der dort bisher aufgenommenen 16 Schulen kann – stark verkürzt – das Interesse an Nachhaltigkeit, sowie an ganzheitlicher Bildung gesehen werden. Es sollte bei Club of Rome Aktivitäten immer ein Bezug zu den SDG’s (Sustainable Development Goals, also 17 Ziele, die für eine nachhaltige Entwicklung der Welt von den Vereinten Nationen 2015 beschlossen wurden) bestehen.

Beworben hat sich die Emile mit Projekten, die schon bereits seit einiger Zeit an der Schule durchgeführt werden. Aktuell sind das die Projektstufenprojekte „we4tree“ (entstanden nach der Baumpflanzaktion zum Schuljubiläum 2014), sowie die „Energiescouts“ auch bekannt aus dem Energieprojekt im Herbst. Hinzu kommt „Jugend und Flucht/Weltenbürger Willkommen“ welches sich rund um das Engagement der Schulgemeinschaft in Zusammenhang mit Flucht und Fluchtursachen dreht und bereits 2015 ins Leben gerufen wurde.

Teil dieses Engagements ist aktuell auch die Aufnahme von drei jungen geflüchteten Menschen in diesem Schuljahr, sowie auch die vielen Aktionen wie „Mini – Decki“, Montessoriarbeiten bei denen diese Thematik im Vordergrund stand, Kochaktionen der Schüler, Ausstellung „München ist bunt/gegen Rechts“, Filmabend, Sammelaktionen und vieles mehr.

Zur Unterstützung konnten wir bisher die Gemeinde Neubiberg und die Energieagentur Ebersberg gewinnen – dies geht zurück auf den gemeinsamen Leitsatz: „Think global, act local“. Mit lokalen Partnern soll versucht werden, globale Betrachtungen im lokalen Handlungsfeld der Kinder umzusetzen.

Das Netzwerk selbst ist eine gemeinnützige Organisation und hat sich bisher selbst verwaltet. Seit letztem Jahr gibt es eine Projektkoordinatorin. Regelmäßig finden Treffen von Schülern und Lehrern statt, um über die Projekte zu berichten und die Schüler in Austausch mit Referenten zu bestimmten Themen zu bringen. Selbstverständlich steht es den Schulen frei, sich darüber hinaus zu vernetzen und nach ihrem Dafürhalten in das Netzwerk einzubringen.

Im Februar besuchte uns Frau Eiken Prinz, die Projektkoordinatorin aus Hamburg; unsere Schüler berichteten ihr so engagiert vom Schulalltag und den Projekten, dass wir noch immer stolz auf sie sind.

Man kann also sagen, dass wir auf einem guten Weg sind  – jetzt warten wir den weiteren Verlauf des Ratifizierungsprozesses ab.

Aus dieser Präsentation entspannen sich lebendige Gespräche zwischen den Eltern. Einige Meinungsbilder gegen Ende des Elterncafés: „das Netzwerk scheint gut zur Emile und unseren Themen zu passen.“ „Ich bin froh, dass das bestehende Engagement passt und keine neuen Projekte gefunden werden müssen“ “ Auch meine Sorgen, dass hier etwas Elitäres auf uns zukommt, haben sich zerstreut. Für die Kinder sind die dann stattfindenden Treffen in Hamburg sicher eine Bereicherung und große Motivation!“

 

 

Details

Datum:
2. Mai
Zeit:
8:00 - 17:00
Veranstaltungskategorie:

Änderungen vorbehalten.