Frühjahrskonzert

„Unser Anliegen ist es, eine Brücke zu bauen zwischen Schule und Lebenswelt, den persönlichen Interessen der Kinder, zu denen auch das Musizieren gehört“.

Mit diesem Frühjahrskonzert 2017 schlugen die Instrumentallehrer der Emile einen neuen Weg ein: die musikalische Reflektion unseres Jahresmottos Energie. So präsentierten sie verschiedene Musikstücke als Ensemble, Band im Duett oder Solo, die ganz unterschiedliche Einblicke in das Thema Energie gaben. Eigens für diesen Abend wurde von Herrn Christian Gerl der „Emile Power Song“ komponiert, welcher am Ende von allen Mitwirkenden dargeboten wurde. Eingerahmt wurde der Konzertsaal von den Energiebildern der Schüler der siebten und achten Klasse.

Die Vorbereitungen auf das Konzert sollten einen Beitrag dazu leisten, die Lernrealitäten des Schulalltags mit in den Lebensalltag der Kinder zu holen. Energie hat nicht allein mit Schule und Physikunterricht zu tun, sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens und spielt auch eine wesentliche Rolle beim Musizieren.

Was ist Energie?

Wikipedia sagt, sie ist eine fundamentale physikalische Größe, die in vielen Naturwissenschaften eine zentrale Rolle spielt. Unsere Schüler quälen sich oft in Physik, Chemie, Technik, Biologie und Wirtschaft mit schwierigen Formeln um sie zu berechnen. Energie brauchen wir zum Beispiel, um einen Körper zu beschleunigen oder ihn entgegen einer Kraft zu bewegen, um eine Substanz zu erwärmen, ein Gas zusammenzudrücken, elektrischen Strom fließen zu lassen und vieles mehr. Lebewesen benötigen Energie, um leben zu können.

Die Energie der Musik

Eigentlich ist Musik selbst ja die pure Energie. Die Schallwellen aus denen sie besteht berühren nicht nur durch das Hören, die Kraft der Musik kann man sogar fühlen, zum Beispiel, wenn tiefe Bässe oder Trommeln den Boden zum Beben bringen. Musik ist ein Phänomen – sie kostet uns Kraft und Energie beim Musizieren, aber gleichzeitig schenkt sie uns so viel davon beim Spielen und Hören wieder.

Was macht die Verbindung von Musik und Energie aus? Vielleicht ist es die Energie, die die Musiker selbst investieren, die sie in ihre Musik und das Musikmachen hineingeben. Diese Kraft spüren nicht nur die Musiker selbst, sie erreicht – nicht immer, aber sehr oft – auch uns als Publikum und bewegt uns – innerlich wie äußerlich!

Die Kraft der Gefühle

Gefühle haben eine ganz starke Kraft auf uns Menschen. Ihnen können wir uns nie entziehen, egal ob in unserer Freizeit oder im beruflichen Alltag. Und wir zeigen unsere Gefühle: Wir lachen, wir weinen, wir ärgern uns, wir zeigen unsere Freude. Vor allem an schöne Gefühle erinnern wir uns gerne. Hier kommt wieder die Musik ins Spiel: Vielleicht kennst auch Du ein Lied, das bei Dir eine besondere Stimmung auslöst, weil es Dich an ein emotionales Erlebnis erinnert? Musik hat eine geniale Eigenschaft: Sie kann Gefühle alleine durch Klang vermitteln und ist universal verständlich.
Kein Wunder, dass so viele Musikstücke und Songtexte sich mit unseren Gefühlen beschäftigen!

Die Energie des Tanzes

Welche Kraft und Energie springt alleine beim Beobachten eines feurigen Tanzes auf mich über! Beim Tanz wird die eigene innere Energie für andere sichtbar. Auch der Tanz braucht keine Worte und spricht seine ganz eigene Sprache. Die Bewegung öffnet den Geist, löst Barrieren und verändert Perspektiven. Beim Paartanz muss ich meine Energie zusätzlich einsetzen um mich auf einen anderen Menschen einzulassen. Ich muss mich einfühlen, um miteinander auszukommen. Die Belohnung: Harmonie, und sei es nur für den Moment eines Liedes.