Unser Wald-Projekt

Der Waldspaziergang

Am Montag ist unsere Klasse in den Wald gegangen. Wir mussten Aufgaben erfüllen. Die Aufgaben hießen so: Wir mussten etwas Weiches, etwas Kleines,   etwas was nicht in den Wald gehört, etwas Grünes, etwas Hartes, eine Feder und  etwas was dich glücklich macht finden.

Zweite Aufgabe war: Verbinde die Augen deines Partners und führe ihn zu einem Baum. Dein Partner tastet die Rinde des Baumes ab. Dann führe ihn wieder weg. Mal sehen, ob dein Partner den gleichen Baum wiederfindet. Die dritte und letzte Aufgabe war: Suche dir eine leise Stelle im Wald und lausche den Geräuschen im Wald.

Das Erstaunliche war, dass wir mehr Sachen gefunden haben, die nicht in den Wald gehört haben als Dinge, die in den Wald gehören.

Wir bilden einen Baum (Fotos)

Zuerst wurde bestimmt, wer das Kernholz darstellt. Es hält den Baum stabil. Man brauchte also zwei Kinder, die gut standhalten können. Dann brauchten wir die Pfahlwurzel. Sie sorgt dafür, dass der Baum nicht umfällt und saugt zusätzlich Wasser aus dem Boden in den Stamm. Nun brauchten wir noch die Haarwurzeln. Diese saugen auch Wasser aus dem Boden. Wir nahmen dazu Mädchen mit langen Haaren. Als nächstes kam das Splintholz (Xylem) an die Reihe. Es leitet das Wasser, das die Wurzeln aufgesaugt haben in die Blätter und hält die Blätter.  Um das Xylem herum ist das Kambium. Es ist die wichtigste Schicht des Stammes und sehr dünn. Es bildet ständig neues Gewebe. Nach außen den Bast und nach innen Holz. Das Kambium wurde von einigen Kindern dargestellt, die sich im Kreis um die „Splintholzkinder“ herumstellten. Direkt unter der Rinde befindet sich die Bastschicht. Die Bastschicht leitet (genau wie das Xylem) Wasser in die Blätter.
Als letztes kam die Rinde. Sie umhüllt den Stamm und bewahrt ihn vor Austrocknung, vor Pilzbefall und Insektenfraß. Die äußere, abgestorbene Rindenschicht heißt Borke. Sie enthält Kork und ist von feinen Luftkanälen durchzogen.

Zu aller Letzt kam noch der Borkenkäfer. Das war ich! Er gehört zwar nicht zum Baum, zerstört ihn aber. Der Borkenkäfer trägt seinen Namen, weil er die äußere Rindenschicht, die Borke, frisst.