Unsere Viertklässler präsentieren ihre Kleine Montessoriarbeit

Letzten Freitag war es wieder so weit: Die Viertklässler der Emile präsentierten ihre Kleine Montessoriarbeit, die sie seit Mitte März in durchschnittlich drei Werkstunden anfertigten und in den letzten Wochen während der Deutschstunden im Hinblick auf den schriftlichen Teil, die Arbeitsanleitung, und den mündlichen Vortrag vorbereiteten.

Konzentriert, mit mehr oder weniger Lampenfieber oder erstaunlich souverän stellte jeder Schüler sein Projekt vor, berichtete über die Ideenfindung, die verwendeten Materialien und erklärte die einzelnen Arbeitsschritte. Ein selbstkritisches Resumée  über Schwierigkeiten, Besonderheiten oder auch Motivationstiefs rundete den jeweiligen Vortrag ab. Feedbacks erfolgten von den Mitschülern, erstaunlich fair und konstruktiv, wie von den Lehrern und Eltern. Insgesamt kam die ganze Bandbreite an möglichen Arbeitsmaterialien zum Einsatz. Bevorzugt wurde Holz, Wolle oder Stoff verarbeitet und entsprechend mit Bohrern, Sägen, Filzseife oder Nähmaschine bearbeitet.

So entstand in der Emile an diesem Vormittag eine Ausstellung mit vielfältigen und kreativen Werkstücken der besonderen Art. Darunter wahre Kunstwerke wie das Nagelbild mit Leuchtturm-Motiv, das an den letzten Frankreich-Urlaub erinnern soll, oder praktische Gegenstände wie die Murmelbahn für den kleinen Bruder, den Kratzbaum für die Lieblingskatze oder die Kuscheldecke mit Sonnenuntergang  für die Oma, damit beim gemeinsamen Filmschauen die Füße warm bleiben.

Nach dem offiziellen Teil, den anerkennenden Worten durch die Direktorin Frau Bachmann und der Urkundenübergabe an die Viertklässler, lockte für die Künstler, die stolzen Eltern, Großeltern und Lehrer  ein ebenso abwechslungsreiches Buffet.