Weihnachtsbasar

Am letzten Freitag vor den Weihnachtsferien verwandelt sich die Emile traditionell in einen lebhaften Weihnachtsbasar mit geschäftigem Treiben. Ein unwiderstehlicher Duft nach süßen Köstlichkeiten zieht durch die Gänge des weihnachtlich dekorierten Schulhauses und lockt zum Bestaunen und Kaufen der mit viel Liebe und Kreativität gebastelten Kunstwerke.

Dieses Jahr lag der Schwerpunkt der Basteleien auf dem Thema Up-Cycling, dem Aufwerten und Verwandeln von scheinbar sinnlosen Abfallprodukten in Neuwertiges: gehäkelte Körbe und Körbchen aus alten T-Shirts, luftige Papierengel aus ausgemusterten Liederbuchseiten, kleine Boxen aus veralteten Landkarten, Geldbeutel aus leeren Tetrapaks, Laternen und Windlichter aus Verpackungsmüll wie Konservendosen oder Milchtüten.
Um dieses große Angebot präsentieren zu können, wurde in den vergangenen Wochen im Werkunterricht und den nachmittäglichen Bastelkursen fleißig geklebt, gefaltet, gemalt und gefilzt. Selbst als der Weihnachtsmarkt schon seine Pforten geöffnet hatte, sorgten im Hintergrund arbeitende emsige Helferlein der Weihnachtswerkstatt (alias Emile-Schüler) noch für Nachschub besonders beliebter Produkte. Selbst eine komplette Schafherde – gebastelt aus Weinkorken und Wattestäbchen – wurde nachgeliefert!
Von so viel Kreativität angesteckt konnten Besucher, Schüler oder Geschwisterkinder an zahlreichen Mitmach-Ständen aktiv werden, sich eine praktische Handyhülle nähen, ein Frühstücksbrettchen gravieren oder – ganz klassisch – Sterne falten.
Wem nach dem Verzehr von Punsch und selbstgebackenen Waffeln nach etwas Herzhaftem war, der wurde fündig am Stand mit Baguette und hausgemachter Kräuterbutter oder nahm sich einen selbstgewürzten „Kerndlmix“ für zu Hause mit.
Unter Leitung von Christoph Ludwig, dem Musiklehrer, sorgten die Mini Vocals sowie die Emile Vocals für die besinnliche musikalische Untermalung.
Und so waren gegen Schulschluss alle sichtlich zufrieden: die Eltern gut verköstigt und mit kreativen Einzelstücken für die Verwandtschaft ausgestattet, die Kinder stolz, dass ihre Basteleien so guten Anklang gefunden hatten.
Alle Einnahmen des Weihnachtsmarktes kommen Karan, dem indischen Patenkind der Emile, zugute.