Spiel und Spaß in einer Woche

Liebes Tagebuch,
ich war jetzt eine Woche im Camp und ich habe ein Erlebnis dort erlebt, das ich niemals vergessen werde. Also am 28.5.13 fuhr ich dort hin und meine Eltern wurden weggeschickt. Ich dachte: „Toll ohne Eltern!“ Doch ich wusste nach drei Stunden, dass ich zurück wollte. Statt Spaß zu haben und Sachen zu basteln, kam heraus, dass ich einen Berg hochwandern sollte. Keiner hatte Wanderzeug dabei, weil nichts davon auf dem Programm stand. Ich wurde mit einem schweren Rucksack einen Berg hochgehetzt. Am Ende auf dem Gipfel konnte ich mich kaum noch bewegen. Ich und alle anderen Kinder schnauften und brachen zusammen.
Eine Stunde später:
Ich wachte auf und sah einer fetten, haarigen Spinne ins Gesicht. Ehrlich! Sie glotzte mich mit ihren roten großen Augen an. Ich hätte kreischen können, doch meine Kehle wollte es nicht. Erst jetzt merkte ich, dass die Spinne über zwei Meter groß war und kein Betreuer in Sicht war. „Was ist mit diesem Camp los?“ – das war meine Frage, bis ich dachte: “Es soll nicht für uns Spaß sein, sondern für die Betreuer!“ So eine Gemeinheit, dass sie Spaß daran haben uns zu ärgern!!! Würden sie darauf schreiben, dass sie Spaß haben sollten, würde keiner kommen. Leider konnten meine Eltern mich nicht abholen, weil ich mein Handy nicht dabei hatte. Dabei hatte ich die Spinne ganz vergessen und diese fing an mich einzuwickeln. Zum Glück kam ein Kind und schnitt den Faden in letzter Sekunde durch. Das war knapp! Langsam begriff ich, dass sich die Kinder hier durchschlagen müssen. Ich glaube dass die Betreuer mich und die anderen einfach im Stich lassen. Ja, sie haben ihren Spaß aber ich nicht. Langsam machte ich mich mit dem Rest der Gruppe auf den Weg hinunter. Plötzlich kam ein Hinterhalt von noch einer Spinne. Sie packte ein Kind und wollte es einwickeln. Ich hatte die Schnauze voll! Ich ging zur Spinne mit einem Stock und vertrieb das Ungeheuer mit richtig viel Wut. Unten angekommen warteten die Betreuer auf die Kindergruppe. Sie fragten mich, wo wir waren und ich platzte vor Wut, denn schließlich haben die beiden Betreuer die Gruppe den Berg hochgehetzt. Es stellte sich heraus, dass die beiden, die mich den Berg hochgehetzt haben, zwei Betrüger waren. Na dieses Abenteuer ist ja noch einmal gut gegangen.